Sternenbild - Notenbild - Melodiebild
Sternenbild
Die Sternenbilder* sind dazu da das musikalische
Hören für Anfänger zu vereinfachen, "schaffbar" zu machen. Sie
werden
auf kariertem Papier/Folie gezeichnet. Da sie zunächst losgelöst vom
Notensystem sind, ist die Hemmschwelle der TN meist geringer. Die Hör-Azubis
können sich so auf das Hören konzentrieren.
(Besonders bei Schlagwerkern merkt man
diese Entlastung deutlich.)
Die TN brauchen diesen Zwischenschritt oft recht schnell nicht mehr.
Ich setze sie meist ein, um etwas Neues/Schwieriges zu
erarbeiten.
*Ich nenne sie bewusst Sternenbilder, da sie Sternbildern ähneln, aber mehr
beinhalten. Sie haben einen Bezug zur Musik/Gehörbildung, stehen für
Tonhöhen, Tonwiederholungen/-schritte/-sprünge.
Sie können auch aussehen wie Tannenbäume, Zickzack oder ... (da sind
der Phantasie der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt und gerade Kinder
können sehr kreativ sein :-) ) Und im Westfälischen, fällt der
Unterschied kaum auf.
Notenbild
Die Notenbilder bilden den Übergang von den Sternbildern ins Notensystem. Dies ist für die TN meist einfach und kann auch ohne Hören erfolgen (entlastet das Gehör/Gehirn). Wichtig ist der Hinweis auf die Fehlerquelle beim Übertragen von Karopapier ins Notensystem: Bei den Sternenbildern liegt der nächste Ton immer auf dem nächsten Kreuzungspunkt und somit auf der nächsten Linie. Im Notensystem ist der nächste Ton im nächsten Zwischenraum. Diese Fehler können beim gemeinsamen Erarbeiten auf einer OHP-Folie gut korrigiert und verdeutlicht werden.
Melodiebild
Notenbild + Rhythmus ergeben das Melodiebild. Hierbei werden Übungen/Erfahrungen aus den Bereichen Melodie und Rhythmus kombiniert. Dies sind somit die schwierigsten zu "zeichnenden" Bilder.
Hilfsmittel/Notation
Anfänglich notieren die Hör-Azubis ihre Sternen-, Noten- und Melodiebilder auf entsprechenden Arbeitsblättern. Später können diese auch auf normalen Notenblättern notiert werden. Wie schnell dieses geht, entscheidet jeder TN selbst.
